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Mit einer Beton­sanierung den Alterungs­prozess aufhalten

Aber wie? Ihr Team von IGD Hausdiagnostik aus Jena informiert Sie gern.

Was versteht man unter einer Beton­sanierung?

Stahlbeton ist einer der meist verwendeten Baustoffe unserer Zeit. Eine seiner Haupt­eigenschaften ist seine Festigkeit, trotzdem weisen auch Stahlbeton­teile irgendwann Schad­stellen auf und müssen instand gesetzt werden.

Neben großen Konstruktionen wie Brücken und Tunneln rücken in der Architektur vor allem Bauteile des Trag­gerüsts, wie Pfeiler, Stützen, Wände, Decken, aber auch Sichtbeton­wände, Balkon­platten, Treppen u.v.m. in den Fokus.


Wie kommt es zu Schäden am Beton?

Die Ursachen von Schäden an Beton liegen neben einer mangelhaften Bauaus­führung vor allem an einge­drungener Feuchtigkeit. Im Normalfall schützt Beton (hergestellt aus Zement, Wasser, Kies, Sand und einem Bindemittel) den innen liegenden Bewehrungs­stahl vor Korrosion (= Oxidation = Rosten von Metall). Beim Alterungs­prozess bildet der Beton durch das Kohlen­dioxid der Luft Kalkstein. Nach und nach verringert sich dadurch der pH-Wert, wodurch früher oder später Feuchtigkeit in den Beton eindringen kann und die Stahl­bewehrung zu rosten beginnt. Dieser chemische Prozess wird als Karbona­tisierung bezeichnet.

Als Folge der durch die Korrosion entstandenen Volumen­ausdehnung treten Abplatzungen des Betons auf. Auf Dauer hat dies die Verminderung der Stand­festigkeit bzw. eine erhebliche Schwächung des Bauteils zur Folge.

Faktoren, die die Karbo­nati­sierung beschleu­nigen

  • Hohe Luftfeuchtigkeit
  • Geringe Druckfestig­keitsklasse des Betons
  • Abgase aus Industrie und Verkehr
  • Salze (Streusalz, hoher Salzgehalt der Luft in Meeresnähe)

Welche Schritte sind bei einer Beton­sanierung nötig?

Bewehrungsschutz auftragen

Den aktiv ausge­statteten Bewehrungs­schutz voll­deckend auftragen.

Kontaktschicht aufstreichen

Kontakt­schicht mit der ersten Lage Reparatur­mörtel aufstreichen oder mit der Traufel auf­kratzen.

Reparaturmörtel auftragen

Den hochfesten Reparatur­mörtel satt und hohl­raumfrei händisch oder maschinell auftragen.

Zunächst ist der Schaden zu prüfen:

  • Karbonatisierungs­tiefe mithilfe einer Lösung feststellen
  • Prüfen, ob Bewehrung bereits angegriffen ist

Wenn die Bewehrung bereits geschädigt ist:

  • Schadhaften Beton entfernen
  • Bewehrungs­stahl entrosten (Behandlung mit Spezial­mittel oder Wasser- /Sand-/­Flamm­strahlen)
  • Haftbrücke und Korrosions­schutz auftragen
  • Reprofilierung des Betons durch Auftrag von Grobmörtel
  • Mit Feinspachtel überarbeiten
  • Ggf. Auftrag einer Dichtungs­schlämme oder einer Bitumen­beschichtung als dauerhafte Schutzschicht gegen Frost, Tausalze, Chemikalien

Da sich Schäden am Beton auf die komplette Tragfähigkeit des ganzen Gebäudes auswirken könne, empfiehlt sich die Sanierung durch einen Spezialisten.

Kosten einer Beton­sanierung

Die Kosten für eine Beton­sanierung hängen vom Zustand der jeweiligen Bauteile und von den durch­zuführenden Sanierungs­maßnahmen ab.

Betonsanierung
  1. Korrosionsschutz
  2. Reparaturmörtel
  3. Betonfeinspachtel
  4. Oberflächen­schutzsystem

Bildquelle: PCI

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